MONSTERS OF LIEDERMACHING ...who are these guys eigentlich?
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Sechs Liedermacher zeitgleich auf der Bühne? Im Halbkreis? Zusammen singend, feiernd, rockend? Sicher, aber ist da noch mehr? Die Monsters ein Faszinosum!
Fred, Burger, Rüdiger, Totte und Labörnski und Pensen haben sich 2003 spontan entschlossen, einfach mal zusammen auf die Bühne zu gehen und zu schauen, was dabei so passiert. Die Folge: Spontane Begeisterung auf beiden Seiten der Bühne, Versechsfachung der Solopower und der Entschluß, eine gemeinsame Tour samt Album zu machen.
Das war 2004.
Seitdem kein Gedanke ans Aufhören. Zahlreiche Festivals und Clubtouren folgten, bis die Frage Sind wir eigentlich eine Band oder nur mal so gemeinsam unterwegs? vollkommen weggespielt war.
Die Monsters of Liedermaching sind eine Band! Eine Band der ganz speziellen Sorte!
Kein Schlagzeug, keine Vom Bass bis zum Sänger-Hierarchie, sondern sechs autarke Songwriter- Egomanen in vorderster Front auf allen Bühnen, die sich ihnen bieten.
In ihren Liedern geht es um Weicheier, VW-Golfs, Psychoanalytiker, Zwerge und Betroffenheitssongwettbewerbe, um weinende Frösche, drachentötende Ritter, betrunkene Arbeitnehmer, Hundeaugen verpflanzende Schönheitschirurgen und den Wortschatz von HipHoppern, vor allem aber geht es um eine gute Zeit.
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Mit dem Publikum und miteinander! Keine Grenzen. Und wenn der Monsterkühlschrank gefüllt ist, sowieso nicht!
Mal zart mal hart, mal besinnlich, mal befremdlich. Auf jeden Fall extrem unterhaltsam.
Ein Muß sind die Monsters nicht. Aber müssen müssen die Menschen eh schon genug, die Monsters sind für den Willen da: Den Willen, eine gute Zeit zu haben, den Wunsch nach Rock, wie auch Balladen, nach vielseitigen Texten, mal lustig, mal traurig, den Wunsch nach langen Nächten im Kurzweilgewand.
Kurz gesagt: Unverfälschte Liedermaching-Power von Männern wie uns für Leute wie Ihr!
Und wer immer noch mehr erfahren möchte, der liest am besten einfach weiter, denn im folgenden stellen sich die sechs wackeren Recken selbst vor.
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FRED TIMM aus Hamburg
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| Fred Timm stammt aus Hamburg und ist inzwischen auch rein rechnerisch über 40 Jahre alt.
Er wurde recht früh mit der Musik in Form von Blockflötenunterricht zwangsverheiratet, ist seinen Eltern aber im Nachhinein für diese erzieherische Maßnahme dankbar, denn nur aufgrund dieser Vorbildung schaffte er es als Sänger in eine Schülerband und verliebte sich dort in Bühne, Publikum und allgemein in Musik.
Später, Anfang der 90er Jahre gründete er mit Freunden die Band “Norbert und die Feiglinge” und konnte sogenannte Mini-Hits landen (“Manta”, “Bayern hat verloren”, “Marzipan”). Nach dem Ausstieg des Original-Gitarristen brachte sich Timm selber das Gitarrespielen bei, so enstand seine von vielen Experten mit Kopfschütteln bedachte, legendäre “Daumen-Technik”.
Nebenbei jobbte er im renommierten Live Club “Logo” als Mädchen für alles (Kasse, Tresen, Brötchen schmieren etc.) und komponierte 1999 den Soundtrack für “Käpt´n Blaubär - der Film”.
Nach dem Split der Feiglinge entstanden 2003 endlich die Monsters.
Heute lebt Fred auf St.Pauli, und wenn er nicht gerade mit den Monsters unterwegs ist, fährt er gern Motorrad. Was er sonst noch mag (Auszug): Zigaretten, mittelgroße Hunde, Musik von Jeff Buckley, Ben Folds und Skindred, Filme von Pedro Almodovar. Was er nicht mag: Rosenkohl, Privatfernsehen und Gartenpflege.
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BURGER aus Bad Gandersheim
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Burger ist im normalen Leben Sänger, Frontman und Songwriter der deutschen Punkrock-Formation "Die Schröders".
Seit 2002 greift er auch solo in die Seiten. Nach dem klassischem Liedermacher-Prinzip - Gitarre & Gesang - versteht er es auch allein in bester Manier sein Publikum zu fesseln. Auf zahlreichen Liedermacher-Festivals konnte sich Burger durch seine rotzfrechen Texte und sein einmaliges "entertainmentliches Geschick" auch in die Herzen derer spielen, denen die Schröders kein Begriff oder scheißegal sind.
Burger´s Dr. Jekyll lebt auf dem Land, ist Chef einer Werbeagentur, Vater einer bezaubernden Tochter und eines kleinen Sohnemanns, Nichtraucher, Nichttrinker und lokalpolitisch für seine Heimatstadt Bad Gandersheim engagiert. Er steht auf Popart, malt, fotografiert und stellt seine Bilder von Zeit zu Zeit aus. An der Wand seiner Toilette hängen 2 goldene und 2 platin Schallplatten und 1990 hat er mal die Hauptrolle in einer Bravo-Foto-Love-Story gespielt.
("Soviel zu meinen Leichen im Keller")
Sein Name wird im übrigen nicht wie im Englischen "Börger" sonder klassisch deutsch "BURGER" ausgesprochen.
" (
) Burger: bürgerlich und durchtrieben direkt. Es fiel dem Publikum schwer, diesen jungen Minnesänger von der Bühne zu lassen. Auch wirkt Burger anfangs immer etwas zu lieb, zu unschuldig und zu artig
lässt man dieses Vollblut von der Leine, ist ein Zwerchfellkrampf selten zu vermeiden. (...)
(Tina Hahn)
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PENSEN aus Hamburg
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Pensen ist ausserhalb des Monster-Daseins die Hälfte der unfassbaren Schweinerockband „Das Pack“ aus Hamburg. Er spielt einen „Gitarrenbass“ und singt, während die andere Hälfte „Flozze“, das Schlagzeug penetriert, und auch singt. Also Trio-Sound zu zweit? Genial. www.guterporno.de
Sonst macht Pensen so dies und das, z.B. auch „Musik“ mit Kotze Klase, der in gewissen Kreisen auch Katze Klose genannt wird www.denkatzepensen.de
Oder auch Solo-Konzerte mit einer einzigartigen "Bumm-Gitarre", die ihres gleichen sucht. Guck doch einfach mal auf seiner Seite nach, und lass dich unterhalten.
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DER FLOTTE TOTTE aus Hamburg
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Tottovic Kalkül, Jahrgang 73, lebt momentan in Hamburg.
„Netter Typ.“, sagen die einen, „Verwirrter Hohlkopf!“, meinen die anderen.
„Das widerspricht sich nicht im geringsten.“, behauptet Kalkül.
Seine Freizeit verbringt der gebürtige Oberdollendorfer zumeist in frei gewählter Eremitage, die er mit der Lektüre von Werken Kraussers, Hamsuns und neuerdings ungarischen Autoren leicht aufzufüllen vermag. Wurde er in seiner Adoleszenz auch ausschließlich mit Punkrock musiksozialisiert, lauscht er gegenwärtig am liebsten offenmundig begeistert den Einstürzenden Neubauten, Ammer/Einheit und den Goldenen Zitronen.
Zwischendurch bemüht er sich in unregelmäßigen Abständen, seine Liedermaching-Credibility mit musikalischen Seitensprüngen zu zerstören: So entstand 2007 in Kollaboration mit der Salzgitteraner Combo „Nullbock“ - unter dem Namen Muschikoffer das Punkrockalbum „Kampfanfrage“, das 13 Lärmperlen revolutionären Inhalts beinhaltet. Anfang 2010 erscheint dazu im Gegensatz das verstörende Album „Der Weg ist zum Ziel Teil eins: Forschung und Lehre“ seiner Groteskkapelle „Die Intelligenzia“, welches zauberhafte Klangcollagen mit unterhaltsam-bizarren Themen bietet.
Ein neues Soloalbum ist nicht in Planung.
Tottovic mag Bunuel, Bruegel und Badesport und kann eine sehr schmackhafte Kürbissuppe zubereiten. Bei Kalkofe, Kerner und Comedyformaten zappt er indes weg und legt lieber eine Splatterfilm-DVD ein.
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Foto: Anja Pankotsch
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LABÖRNSKI aus Hamburg
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| Labörnski das Monster ohne Gitarre
Meine ersten musikalischen Gehversuche ergaben sich erst recht spät. Eher an Schauspiel und Lebenskunst interessiert, lernte ich Pensen im Jahre 1998 auf einer Party kennen.
Wir gründeten im Handumdrehen eine Zwei-Mann-Band, mit dem wohlklingenden Namen "Frische Mische".
Nach vielen famosen Auftritten lernten wir über Liedermacherfestivals unsere Mitmonsters kennen. Plötzlich saß ich auf sehr großen Bühnen. Nun bin ich mittlerweile seit 10 Jahren Singer / Songwriter und schreibe, wie die anderen Monsters auch, meine Lieder selber - sagen wir fast selber.
Da meine musikalischen Fertigkeiten eher weniger an der Gitarre, geschweige denn an einem anderen Instrument darstellbar sind, greife ich nun auf alle meine Bandkollegen zurück und somit auf fünf verschiedene Gitarristen, die mich diesbezüglich unterstützen.
Welcher Sänger kann schon von sich behaupten fünf Gitarristen zu haben? Ansonsten darf ich neben einer künstlerischen Ader auch noch ein gutbürgerliches Leben mit Familie und Angestelltenstatus mein Eigen nennen. Meine Existenz scheint von Schizophrenie bedroht - ein ganz normales Doppelleben halt.
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RÜDIGER BIERHORST aus Berlin
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Soziokulturell schon immer wenig verwurzelt, habe ich mttlerweile einige Phasen durch. Aber es war mir noch nie möglich beispielsweise einen Musikstil mit der passenden Mode in Verbindung zu bringen. Pastellfarbene Karottenhosen und Led Zeppelin? Die Nummer brachte ich locker. Im nächsten Jahr experimentierte ich mit Hippieparka und Depeche Mode. Dadurch wirkte ich natürlich immer schon ein wenig uncool, aber wehe wenn mein Herzblut schlägt und ich auf der Bühne sitze! Dann bin ich um Längen besser als meine Plattensammlung.
Ich liebe Musik.
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