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PR(IMA) TOOLS FÜR PRESSELEUTE UND VERANSTALTER
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Lieber Mensch von den Medien:
Eines vorneweg wir lieben Dich!
Wenn Du etwas über uns schreiben möchtest (oder musst, zumeist musst Du ja bloß), haben wir es Dir auf diesen Seiten extra leicht gemacht:
Wir haben Dir hier drei Pressetexte zur Auswahl vorgelegt, alle drei behandeln uns gleich wohlwollend, dafür aber unterschiedlich lang. Such Dir einfach einen aus (nimm den langen Artikel, das ist der beste!), und Dein Chef wird Dich lieben.
Es mag aber auch sein, dass Du eigens dafür abgestellt wurdest, uns total zur Sau zu machen.
Keine Sorge, wir verdammen Dich nicht, im Gegenteil: Du bist, was Du bist und wir sind, wer wir sind und wir sind wer, und ob!
Du darfst Dir den eigens für Dich konzipierten Presseverriss nehmen, und schon hast Du Feierabend und kannst machen wonach immer Dir der Sinn steht eine CD brennen, beispielsweise, oder was Monsterhasser halt so in ihrer Freizeit machen.
In diesem Sinne, schreib über uns, denn wir haben ja nicht umsonst behauptet, dass wir Dich lieben!
Es grüßen die Monsters!
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PRESSETEXTE ZUM KLAUEN
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Pressetext Sommer/Herbst 2010:
MONSTERS OF LIEDERMACHING -
Albumaufnahmetour im November!
Es ist wieder soweit: Das monströse Sextett „Monsters of Liedermaching“ aka. Burger, Börnski, Fred Timm, Rüdiger Bierhorst, Pensen & Tottovic Kalkül starten ihm November ihre neue Clubtour. Das Gute daran? Es wird lang, laut und lustig wie stets. Das Besondere daran? Alle Konzerte werden aufgenommen, um daraus eine wunderschönes neues Album zu basteln.
Doch wer sind überhaupt diese Monsters?
Also prego, hier eine kurze Einführung in ihren Kosmos:
Einer spontanen Eingebung folgend, gründeten sich die Monsters of Liedermaching im Sommer 2003 auf dem Hamburger „Rockspektakel“-Festival.
Der Philosophie „die Gesamtheit ist mehr als die Summe ihrer Teile“ instinktiv folgend, setzen sich dort die sechs Liedermachersolisten einfach gemeinsam auf die Bühne und unterstützen sich in ihren Songs gegenseitig: Ein Konzept der Extraklasse.
Die Monsters merkten rasch, daß das funktioniert, drum blieben sie dabei. Die Band war geboren.
Nun touren die Herrschaften bereits unermüdlich im verrückten siebten Jahr, die Konzerte werden stetig zahlreicher, voller und ausgelassener.
Auch ihr Repertoire erweitert sich ständig: Ob harte Mitsingrocknummern, punkige Pogoanimationen, sanfte Balladen oder tanzbare Popmelodien Akkustikgitarren, Chöre und diverse Kleininstrumente schaffen locker das, wozu andere Großorchestrierung und hierarchische Bandgefüge benötigen: Gute Unterhaltung!
Die deutschsprachigenTexte wandeln dabei unablässig zwischen wirr und virtuos, ernst und albern, vor allem aber: frei von thematischen Grenzen. Kein Tellerrand ist hoch genug, um nicht mehrere Blicke darüber hinaus werfen zu können.
Davon zeugen auch ihre bisherigen Veröffentlichungen, allesamt live mitgeschnitten und liebevollst kompiliert:
Ihr Debütdoppelalbum „6 Richtige“ von 2004, das Dreifachpaket „Männer wie uns“ mit zwei Audio-CDs und einer DVD über die Bandgeschichte von 2006, ihr Monsterwerk „Sitzpogo“ von 2009 sowie ihre launige Konzert-DVD „Das Auge hört mit“ von 2009 allesamt Genießerprodukte für jeden Liedermachinggourmet!
Und so soll es auch diesmal werden: Auf ihrer Tour präsentieren les Monsters deshalb auch neben ihren Klassikern der Liedemachingmoderne viele bunte neue Lieder, die Abend für Abend aufgenommen werden, auf das ihr neuester Tonträger, der zum April 2011 erscheinen wird, ebenso glanzvoll und unterhaltsam werde wie seine Vorgänger.
Die Meßlatte ist hoch, aber nicht unerreichbar.
Und je mehr Menschen auf die Novembertour kommen und mitmachen, so leichter wird das.
Infos, Termine, Tourberichte, Podcasts usw. www.monstersofliedermaching.de
Novembertour 2010:
12.11.10 Hamburg, Markthalle
19.11.10 Hildesheim, Vier Linden
20.11.10 Erlangen, E-Werk
21.11.10 Mainz, Caveau
22.11.10 Mainz, Caveau
23.11.10 Schweinfurt, Stattbahnhof
24.11.10 Karlsruhe, Substage
25.11.10 Aschaffenburg, Colos-Saal
26.11.10 Bonn, Pantheon
27.11.10 Essen, Zeche Carl
28.11.10 Dortmung, Dietrich Keuning Haus
Allgemein gehaltene Pressetexte:
1. kurze Version
Jammernde Liedermacher? Im Gegenteil:
Wenn die Monsters of Liedermaching ihre Wandergitarren auspacken, sind alle Klischees von tragikerfüllter Lagerfeuerromantik wie weggeblasen.:
Die Monsters rocken sich durch die Banalitäten des Alltags, dass Punk wie Poet von der Kraft der neuen Liedermacher hingerissen sein werden!
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2. mittlere Version
Langweilige Lieder über die Tragik allen Daseins? Im Gegenteil:
Wenn die Monsters of Liedermaching aka. Burger (Frontmann der Punkrockband „Die Schröders“), Fred Timm (Ex-„Norbert und die Feiglinge“), Labörnski, Rüdiger Bierhorst, Pensen und Tottovic Kalkül die Bühne stürmen, ist beste Unterhaltung garantiert!
Monsters of Liedermaching steht für die ultimative Verbindung zwischen der Kraft von RocknRoll und hoher lyrischer Qualität. Kein leichtes Vorhaben, doch die Monsters meistern auch dies mit Bravour:
Ob weinende Frösche, drachenliebende Ritter, ob Urlaubsreisen im Herzblatthubschrauber, die Arbeitsunlust Montag morgens oder der Hunger auf Döner die Songs der Monsters lassen die Lachmuskeln beben und den grauen Alltag vergessen.
Und wenn sich dann noch hier und da eine sanfte Ballade einschleicht, muß sich auch der letzte Zweifler eingestehen, dass die klassischen Wandergitarren ihren Zauber niemals verloren haben, im Gegenteil:
They still got the Power of Liedermaching!
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3. lange Version
Wie beichtet man seiner Affäre, dass man eine Freundin hat?
Wie erklärt man seinem Chef, dass der Montag im Grunde zum Wochenende gehört?
Was sagt der edle Ritte, wenn seine holde Maid den Tod des Drachen fordert?
Und was ist überhaupt noch gleich das beste auf der Welt?
Fragen, die vielleicht nie gestellt wurden, aber dennoch dringend einer Antwort bedürfen:
Die Monsters of Liedermaching liefern sie uns!
Doch was ist das, Monsters of Liedermaching?
Die Monsters bestehen aus:
Burger (Frontmann der Punkrockband „Die Schröders“), Fred Timm (Ex-„Norbert und die Feiglinge“), Labörnski, Rüdiger Bierhorst, Pensen und Tottovic Kalkül sechs Liedermachern, die beweisen, dass es eine Welt jenseits der Jammerballadensänger der siebziger Jahre (wie z.B. Wolf Biermann) gibt.
In einer Zeit, in der einerseits das klassische Liedermacherbrauchtum - nicht zu Unrecht keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt, andererseits jedoch die zahllosen Comedyformate in den Medien jedes amüsierbereite Publikum völlig übersättigt haben, kommen die Monsters of Liedermaching mit der gelungensten Mischung aus beidem gerade recht:
Die Einflüsse der Monsters reichen von zotiger Stand-Up-Komik bis zur ernsten Ballade, von Punkrock bis HipHop. Das alles bei einer Instrumentierung, die nur aus den obligatorischen Wandergitarren besteht.
Schwer vorstellbar?
Nicht, wenn man die Monsters einmal live erlebt hat:
Mitsing-Chöre wechseln sich mit Zungenbrecher-Lyrik ab, zarte Jazz-Harmonien reichen harten Rockriffs die Hand und auch zwischen den Songs spielen sich die Herrschaften die Bälle zu, als hätte es in der Liedermacherszene niemals moralinsaure Zeigefingerbetroffenheit gegeben.
Mit Ironie, Leidenschaft und herzerfrischender Leichtigkeit, singen, spielen und feiern sich die Monsters of Liedermaching durch alle Themen des Alltags, ob es nun um die kleinen Dinge, wie Bienen und Zwerge geht, oder um die großen (Die Liebe, das Laster, das Leben).
Zugegeben: Von der Lust auf Döner zur platonischen Liebe ist es ein langer Weg, doch die Monsters of Liedermaching gestalten ihn äußerst kurzweilig!
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4. Verriß
Der gemeine Wald- und Wiesenliedermacher ist beinahe ausgestorben. Zu recht, muß man sagen:
Wenn er nicht gerade bei Malventee und Hirsegebäck in seinem stillen Kämmerlein sitzt und über neuen Leidensleiern brütet, schnallt er sich die verstimmte Wandergitarre um und sucht die Öffentlichkeit.
Die Öffentlichkeit weiß zumeist nicht, worauf sie sich einlässt, wenn sie dem Liedermacher ihr Gehör schenkt:
Bald schon legt er los, der Liedermacher, da singt er über sich, und zwar fast ausschließlich über sich über seine große Liebe, seine unerfüllte Liebe, seine erfüllte Liebe, die Liebe seiner Mutter, seine Liebe zu seiner Mutter, seinen Haß auf den Vater, seinen Haß auf das System, seine Liebe zur Natur, die von der Gesellschaft aber nicht verstanden wird, weshalb er nun auch gleich ein Lied über seinen Haß auf die Ignoranz der Gesellschaft folgen lässt, undundund...
Irgendwann flieht dann die Zuhörerschaft, was den Liedermacher aber nicht weiter stört, er packt seine Gitarre und sucht sich neue Opfer.
Natürlich behaupten die Monsters of Liedermaching, dass bei ihnen alles ganz anders sei:
Bestehend aus Burger (Frontmann der Punkrockband „Die Schröders“), Fred Timm (Ex-„Norbert und die Feiglinge“), Labörnski, Rüdiger Bierhorst, Pensen und Tottovic Kalkül begreift sich jene Formation als „zeitgemäßes Produkt althergebrachter Liedermacherkultur ohne deren Langeweilefaktor.“
Na super.
Weiter geht es: Wir bringen Spaß und RocknRoll zurück in die bis dato blutleere Welt der Jammersänger. Mittel- statt Zeigefinger, Unterhaltung statt Aufklärungszwang sind unsere Devisen.
Fraglich bleibt, wie das die Herren Monsters anstellen wollen. Besehen wir uns doch mal ihre Texte im Verlaufe eines Konzerts:
Ich lutsch gern mal an nem Bonbon, lieber lutsch ich an Marion. So tönt es holprig in dem Liebeslied Die Marion (Oh-Oh) Man sieht schon: Witzischkeit kennt keine Grenzen.
In einem anderen Lied geht es dann um öde Parties unliebsamer Freunde: Bitte im Sitzen pinkeln, hey, dass ignorier ich sowieso! Ach je, ist das alles lustig.
Die Monsters singen über Regenwürmer, Ex-Punker, Suizid, über vieles singen sie, aber über nichts singen sie so gerne, wie genau übers saufen und ficken:
Immer, wenn thematisch die Luft ausgeht, kommt wieder ein ich krieg nichts zu ficken!, bzw. hab ich gestern gesoffen!, und dann aber hallo! Es herrscht ausgelassene Stimmung, ob all dieser spätpubertären Grütze, die die Monsters hochtrabend als coole Lyrik im toughen Akkustik-Gewand feiern, denn tatsächlich besteht die musikalische Untermauerung ihrer Lieder nur in richtig! Wandergitarren.
Mag man ihnen zugute halten, dass einige Vertreter der Clique tatsächlich ihr Instrument beherrschen, muß man auch erkennen, dass es anderen daran um so mehr mangelt: Schredder-Akkorde wie von einer fünftklassigen Schülerpunkkapelle.
Und eben darin liegt das Problem: Sicher ist Punk eine gute Sache, nur darf ein Faible für Die Ärzte nicht darin erschöpft werden, das alte Boy meets Girl Thema aufs tausendste zu wiederholen.
Immerhin, ein Pluspunkt liegt in den eher leiseren Tönen, wenn beispielsweise Bierhorst von Sauf und Fick Lyrik Abstand nimmt und eine ernste Ballade anstimmt. Dann wirds auch mal richtig schön.
Doch solche Momente sind rar gesät, bereits im Anschluß heißt es dann doch wieder bloß: Achtung! Jetzt kommt was zum Mitsingen!! Tätäää!
Es ist, was es ist: Ein ärgerliches Dumpfgerocke von sechs Typen auf der Bühne, die bierselig ihre eigenen Liedchen feiern.
Verwunderlich genug, dem Publikum scheints zu gefallen, eine Erklärung dafür bietet sich indes im allgemeinen Alkoholpegel: Autofahren wird heut wohl einschließlich der Monsters keiner mehr können.
Dann demnächst doch lieber wieder den gemeinen Wald- und Wiesenliedermacher.
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