25.06.2011 Dresden, Parktheater

von Rüdi

 

Liebe Dresdner,

es ist jetzt schon Mittwoch Mittag und ich muss mir endlich mal die Zeit nehmen für Euch.

Denn:

Ein weiteres Mal geht Dresden in die Monsters-Geschichte ein, denn am Samstag wurde der Liegepogo erfunden. Ich habe ihn selber ausprobiert und festgestellt, dass es sich dabei zweifellos um eine längst überfällige Erfindung handelt. Der Liegepogo ist äußerst gesellschaftskritisch und von politischer Brisanz, sodaß er bestimmt bald auf den Festivals der Welt das Establishment erschrecken wird und er ist ganz nebenbei und furchtbar praktischerweise auch noch angenehm bequem.
Man kann den Liegepogo natürlich nicht überall erfinden. Dazu braucht man eine erlesene Zuhörerschaft und eine inspirierende Umgebung. Darum ist der Liegepogo eben in Dresden erfunden worden.

Ein leuchtender Moment an einem ohnehin besonderen Abend. Wenn DJ Fred seine Platten auflegt, oder Börnski eine so authentische Superkackwurst ist, dass sich selbst die Fliegenschwärme um ihn herum versammeln, wenn das Chaos über der Bühne wabert und die Liebe über dem Parktheater, Techniker und Mercher „Aaaaa!!“ singen und Seifenblasen gen Himmel steigen, dann kann man getrost trotz aller schwarzer Wolken auf jede Überdachung verzichten – es wird gut gehen!

Nein, es wird nicht regnen. Erst wenn die Monsters in der Dämmerung zusammen mit Franco ein paar Joint Venture-Klassiker gesungen haben, der Bus gepackt ist und der letzt Müll zusammengesammelt ist. Erst dann wird es regnen.

War klar.

Danke Dresden!


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