18.02.2008 Oldenburg, Amadeus
von Totte
Die 9. Monster-Tour Februar 2008
...und dann war da Oldenburg. Früh fahren wir dahin, denn gleich drei Gitarren müssen ambulant versorgt werden. Dank Philipp vom liedermachingduo „Spieltrieb“ haben wir eine kompetente Adresse in Sachen Gitarrenverarztung, nämlich das „Musikhaus Dinter“.
Schöne Sache, alle Klampfen gehen wieder bzw. noch, Rüdi schafft sich einen neuen Gitarrenkoffer an und überhaupt gutgutgut.
Für eine Dreiviertelstunde haben wir jetzt Freigang, den jeder für persönliche Belange nutzt: Burger kauft sich einen neuen I-Pod, fred führt Businessgespräche, Pensen kauft mit Börnskis Hilfe Zahnpasta, Urs geht Eisessen und Rüdi et moi werden von einer Fritendudenfrau zurückgepfiffen, weil ich die Colaflasche mitgenommen habe ohne Pfand zu bezahlen. Reumütig kehre ich unter mißbilligenden Blicken der Frittenfraktion zurück und zahle die 15 Cent.
Ach., Oldenburg ...
Das Hotel Trend lieght sehr weit außerhalb aber dafür ist es sehr cool und im American Motel-Style gebaut.
Viel Zeit, dies zu genießen bleibt leider nicht, denn um 16:30 Uhr sind wir im Club „Amadeus“ mit einem Team des O1 (Core TV) verabredet, drum auf und los und da sind wir schon, begrüßen Jan, den heutigen Veranstalter, bestaunen den coolen Club und bereden im Backstageraum im Obergeschoß diverses. Urs hat derweil ganz andere Probleme technischer art, aber alles wird soweit als möglich behoben und man darf gespannt das Konzert erwarten.
Zunächst aber großes Hallo bei der Ankunft von Spieltrieb, die heute als Lokalmatadoren
den Abend eröffnen, Rüdi und Börenski geben sich bereits die Whiskey-Cola Schelle und der Backstageraum wird ordentlich zugequalmt.
Gegen 20:15 Uhr: Spieltrieb on stage, die ein sehr gutes Konzert abliefern und gehörig gefeiert werden (spieltriebhome.de). Schöne Sache.
Danach dann Monstershow vor über 90 HörerInnen, darunter auch Bibi, die für die Konzertjunkies stets tolle Gigberichrte schreibt. Also checken: konzert-junkies.de
Etwas verpeilt sind wir heute, diverse (meine) Ansagen gestalten sich mitunter etwas zu lang, was gestern spontan wie von alleine lief, zieht sich heute ein bißchen, auch Freds Klampfe funktioniert plötzlich nicht mehr. Nichtsdestotrotz ein sehr schöner Einstand in Oldenburg, viele lachende Gesichter machen diverse Unsicherheiten auf unserer Seite wieder wett, und zu Schönheitschirurgie stehen dann gar alle und machen ordentlich mit. Highlights für mich heute „Ich hab dich lieb“ in einer tollen Version, „Punkermädchen“ sowieso und auch „Walgesänge“ gefällt mir heute unbescheidenerweise.
Selbstverständlich gibt es unsere Zugabenrutsche, selig werden Arme bei Sususu geschwenkt, na also, geht doch gut! Nach dem zweiten Zugsabenteil scheint es dann aber den Oldenburger doch zu genügen, darum heute mal nicht Algerien unplugged. Aber muß jas nicht immer unbedingt sein. Ein schönes Konzert in einem smarten Club. Weniger schön allerdings die Ordnerfrakrtion des Ladens, die gleich nach Verklingen des letzten Tons das Saallicht anschmerißen und das Publikum sehr unsouverän herauskomplimentieren. Sowas zeugt von wenig Gespür für Stil und Menschen und darf nicht passieren. Also hier von unserer Seite ein klare Rüge, diese Art Umgang mit unserem Publikum geht gar nicht.Für gewöhnlich äußern wir uns ungern via Tagebuchbericht negativ über Clubs etzc., in diesem Falle aber wollen wir das nicht an uns hängen lassen. Drum haben wir das auch gleich vor Ort mit Veranstalter Jan geklärt und der war ähnlich bestürzt darüber und versprach, künftig derartige Probleme aus der Welt zu schaffen.
Der Abend endet also sehr versöhnlich mit Bier und Whiskey-Cola zunächst im Backstageraum, dann im Trend-Hotel zu den grandiosen Foo Fighters mit Urs, Börnski, Rüdi und Pensen. Gemütlich.
Da morgen aber eine lange Fahrt ansteht, geht’s für mich bald ins Bett, von wo ich noch deutlich hören kann, daß inzwischen Rangsdorf läuft. The party never ends...
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