Rock am Ring "Ringrocker Warm Up", Nürburgring
01. Jun. 2017

Tourtagebuch

Rock am Ring "Ringrocker Warm Up", Nürburgring

01. Jun. 2017

von Kühni

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...soviel dazu.

Was sich zunächst wie willkürliche Tipperei liest, ist in Wahrheit willkürliche Tipperei.Aber sie dokumentiert den Zustand einen Tag nach unserem Festivalauftakt sehr passend. Gestern haben wir auf der Warm Up Party von Rock am Ring gespielt, und das war was. Gehen wir einfach mal chronologisch vor: 640 km von Hamburg zum Festival, nicht schlecht. Doch was tut man nicht alles für den werten Herren Rock'n Roll? Eben. Wir, zum Beispiel, treffen uns um 9:30 Uhr morgens auf der Veddeler Insel und düsen frisch, but not fromm, los, um unsere Version von „Heftig“ in die Welt zu streuen. Weil es sehr, sehr sonnig ist, freuen wir uns natürlich über jeden Stau, damit man mal mehr cowboymäßig schwitzen kann. Wir haben totales Glück, denn wir finden zahlreiche davon. Unterwegs hören wir neueste Monsterslieder, die unsere Augen leuchten lassen. Wir singen lauthals im Bus und kaufen rasch Bierdosen ein, um die Freude zu komplettieren. Soviel sei gesagt: Wer unsere bald kommende Platte hört, spart einen All Inclusive Urlaub.

Das Rock am Ring-Gelände ist ein riesiges Land, wir durchfahren es bass erstaunt und betrachten die feiernden Supermenschen hier. Manche cool verkleidet, manche süß halb nackig, das gefällt uns sehr gut, und voller Partylaune erreichen wir das imposante Ringrockerzelt, wo uns die Crew um Thomas liebevoll empfängt, Schrippen serviert und Bier kühlt. Unser Soundcheck wird zu einer spontanen Junggesellenabschiedsparty, denn eine solche Gruppe junger Männer steht plötzlich vor der Bühne und verlangt zweierlei: Erstens, daß Ihr bald in die ehe tretender Compadre Tony mal auf der Bühne Gitarre spielen darf, zweitens eine Bukkakeparty. Letzteres nicht so gerne, aber Tony darf bei uns gern mal klampfen, leider ist das Mikro schon wieder aus, weil schließlich noch andere Bands soundchecken müssen. Aber dafür gibt’s von Burger „Wonderwall“ zum Zusammengröhlen und eine erste Konfettibombe von Labinski. Sehr, sehr schön.

Danach lecker Pommes und Salat und einen Whiskey-Cola, einen Jägermeister zum Bauchfreiräumen und schon geht der Abend los.

Die beiden Bands vor uns rocken das volle Zelt enorm, sie heißen „Destination Anywhere“ und „Humpaa Con Panhas“ und sind äußerst sympathisch und werden frenetisch gefeiert. Zu Recht. Das Publikum ist sehr wunderschön, wir können uns allerdings des Verdachts nicht erwehren, daß das ein oder andere Bier die Kehlen hinuntergeflossen ist. Ein kleiner Whiskey und dann sind wir am Start: Etwas holperig zu Anfang, da unter anderem drei der sechs Mikros nicht so recht mitmachen wollen, gewinnt der Auftritt aber rasch an Tempo. Wir machen womöglich etwas weniger Ansagen, dafür ziehen wir mehr Sonfs durch, als gewöhnlich. Unter anderem auch neue Perlen wie „Feuerwehrleute“, „Das Schaf“ und „Scheiß CD“, die sehr wohlwollend aufgenommen werden. Aber natürlich dürfen auch liebgewonnene Klassiker nicht fehlen. Es wird viel gepogt und crowdgesurft und nach einer glitzernden Zugabenrutsche zieht es mich freudig zum Merchtisch und Timmey, um mit vielen guten Leuten auf den Abend bund Rock am Ring anzustoßen. Ich erlebe unter anderem den längsten Selfieversuch der Welt (leider mißlungen), womit auch heute wieder ein Weltrekord aufgestellt worden wäre. Wow, Monsterleben ist pure Superlative. Nein, mein Schnäuzer ist nicht planmäßig. Ja, er ist fransig und licht. Das sind so die Themen und heute rasiere ich mich wieder, versprochen. Gruß auch an Merle und Family. Überhaupt Grüße, viele Grüße an viele Menschen, die wir hier treffen, und mit denen wir mehrmals prosten, bevor es uns dann doch zur Pension zieht. Schließlich müssen wir morgen um 9 Uhr früh wieder losfahren. Die Pension ist aber die absolute Wucht: Zwischen bewaldeten Hügeln gelegen, erreichen wir sie, und ich frage mich gerade, wo wir hier noch ein Gutenachtbier herbekommen sollen, da steht schon die Chefin in der Tür und hält mit freundlichem Begrüßungslächeln einen Sechserträger Gerstensaft für uns parat. Das bietet einem nicht das beste Hotel der Welt, das tut nicht mal Mama für mich. Sie heißt Frau Ingenerf und ich möchte von ihr adoptiert wrden, zumindest zweitadoptieren, denn meine Mutter mag ich schließlich auch sehr. Frau Ingenerf führt uns durch die schöne Wohnung, erzählt, wie es zu allem kam und gibt mir mehr Bier, also ich, für meinen Teil empfehle hier die Pension Fohnhof wärmstens. Hin da, Leute!

Der Rest der Nacht ist allerdings not glamourös enuff, drum schließe ich den Bericht an dieser Stelle, und zwar mit vielen Dankeschöns amn Crew, Publikum, Frohnhof und Rock am Ring überhaupt, und wir hoffen, Euch bald allealle wiederzutreffen. Versprochen? Cool.

Dann zur Belohnung noch ein Funfact aus Monsterhausen: Heute, am 02.06.17 jährt sich Burgers und meine Facebookfreundschaft zum siebten Mal. Behauptet Facebook. Wir wissen es natürlich besser. Was Facebook wiederum besser weiß, ist, daß wir beiden viele Gemeinsamkeiten haben. Elf, um genau zu sein. Von Pizza wussten die wohl nix.

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