Tourtagebuch

Scheune *ausverkauft*, Dresden

10. Nov. 2012

von Rüdi

Schon wieder so ein schwerer Bericht. Dresden, immer du!

Also wir müssen schon zugeben, daß wir sehr oft sehr viel Spaß haben bei unseren Konzerten. Wir schreiben hier keinen Schmu bei diesen Berichten. Aber was wir in Dresden in den vergangenen Jahren alles haben erleben dürfen, macht es zu einem leuchten Fixstern im Monsterskosmos. In Dresden wurde der Liegepogo erfunden, der „Zwei Minuten Dauerschrei“ und eine Vinylplatte. Wir haben hier Aufnahmen für unsere CDs hingekriegt und nirgendwo sonst an so vielen unterschiedlichen Orten so viele unvergessliche Abende erlebt. Heute kommt die „Scheune“ dazu. Wir wissen, dass das gut wird. Stephan Böhlig ist unser Veranstalter, wir sind Fans voneinander. Ausverkauft ist auch noch. Au weia.....
Und dann wird es wieder ein Abend, der sich in unsere Herzen brennen wird, unvergesslich und für einen Hobbyautor meines Begabungsgrades leider auch unbeschreiblich. Denkt nur zum Beispiel an Pensen heute Abend. Die Sache mit dem „Ich, ich, ich!!“ zu jedem Ton auf der Gitarre. Dazu seine Weltklassetotalaussetzer. Wie würdet ihr das beschreiben? Nebenbei verarbeitet Fred sein Saunatrauma, weil der Arme nur noch an Pimmel denken kann. Hä? Ja, genau. Die Börnski-Supershow! Unbeschreiblich, ich bleib dabei! Nebenbei entern ein paar Jungs vom Rudervierer die Bühne und holen Fred ab. JR und seine Frau haben leuchtende Riesenhände mitgebracht. Und aus Stangen „MOL“ gebastelt. Andere haben Eukalyptusbonbons mitgebracht. Und überhaupt hat jeder sich selbst mitgebracht, mitsamt guter Laune und geschmiertem Stimmband. Ein proppevoller Saal, proppevoll mit Intelligenz, Witz, Charme, Ausdauer und Harmonie. Ein Abend zum drin baden. Da fühlt sich das Spielen wie Jammen an und das haben wir selten, weil wir nie jammen. So in etwa habe ich jetzt doch versucht, dieses tolle und wirklich unglaublich witzige Konzert in Worte zu fassen. Als wir die Bühne verlassen, sind wir jedenfalls eine glückliche Band.
Und fangen an, weiter zu feiern. Wir besuchen eine WG-Party bei den Rudererjungs, deren Namen zwar nicht unbeschreiblich, aber leider auch nicht unvergesslich sind – sorry! – und Kneipen und die „Groovestation“ und den Nightliner und die Künstlerwohnung und überall herrscht trunkselige Glücksherrlichkeit.

Danke lieber Stephan, danke liebe „Scheune“, danke liebe Konzertbesucher.

Ihr schafft es immer wieder!

Hier wirds übrigens auch toll:
7.12. 'Das Pack', Groovestation
17.1. 'PanneBierhorst', Groovestation

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