Tourtagebuch

Grammatikoff, Duisburg

30. Sep. 2012

von Rüdi

Wir haben es ja erklärt und jeder hat es natürlich selbst gemerkt: Heute fehlt Börnski. Er musste in den frühen Morgenstunden aus familiären Gründen schon nach Hamburg, so etwas kommt in den allernötigsten Fällen, aber natürlich immer mal vor und heute ist so ein seltener Tag. Aber er ist wohlauf, wie die Mail beweist, die er ein paar Minuten vor dem Auftritt an die Band gesimst hat:
„Teilt es auf! Einer trinkt zu viel, einer spielt keine Gitte, einer zieht sich aus, einer macht behinderte Ansagen und einer vergisst seine Texte: Und schon ist es, als wäre euer Labinski bei euch!“

So wollen wir es tun!

„Wow“ – denke ich mir, als wir die Bühne betreten und zum ersten Mal in den gefüllten Saal blicken. Es dauert bestimmt fünf Lieder lang, bis ich wieder denke: „Wow!“ Jetzt habe ich endlich gesehen, daß es sogar zweistöckig zu geht hier. Ein sehr stilvoller Saal hat seinen Ruf wohl durchs ganze Ruhrgebiet und darüber hinaus ausgebreitet. Von überall kommen sie her – Oberhausen, Witten, Dortmund, Krefeld.... – aus Duisburg selbst sind scheinbar die wenigsten, wie wir glauben müssen, wenn alle auch ganz artig aufgezeigt haben, als wir gefragt haben. Und es sind auch viele Monsters-Ersthörer zugegen heute Abend. Irgendwie merkt man das immer an den Reaktionen bei bestimmten Stellen oder wenn manche ihren Nebensitzern eine Choreographie beibringen oder erklären. So was haben wir heute öfters und es entwickelt sich ein besonders unaufgeregtes und entspanntes Konzert. Heute wird weniger Körpersport betrieben, dafür streuen wir ein paar selten bis nie gehörte Perlen ein, wie „Der Präsident“ oder „Ich mag mich“. Auch das „Pferd“ kommt mal wieder zum Einsatz und Fred und Burger wagen sich sogar an zwei Börnski-Imitationen – „Punkermädchen“ und „Moti“. Daß das ein oder andere Lied gerne angesagt werden möchte, scheint einer kleinen Ecke im Saal dann doch zu viel Information zu sein, aber da gehen in der anderen Ecke schon die Wunderkerzen an. Tottes Glockenspielsolo findet heute auf der Empore statt, beleuchtet von zahlreichen Handys, ein Bild wie vom Lichtmann entworfen, der uns heute viel Freude macht und zu jedem Song ein geschmackvolles Licht einspielt und sehr bei der Sache ist.
Ein wunderschöner Schlusspunkt nach drei aufregenden Tagen. Börnski, du hast leider was verpasst! Aber alle hatten dich ganz doll lieb und du warst bei uns!
Wir haben jetzt ein paar Wochen Pause. Im November geht es wieder los und bis dahin danken wir dem „Grammatikoff“ und seinen angenehmen Besuchern für diesen letzten Eindruck.


PS:
In nächster Zeit sind einige Monsters auch solo oder mit anderen Projekten unterwegs.
zB: „PanneBierhorst“ am 10. Oktober in Witten (pannebierhorst.de)
und „Das Pack“ am 10.10. in Essen und am 12.10. in Krefeld (packrock.de)
Aber auch Fred und Totte sind hier und da – guckt doch einfach mal auf unsere Homepages. Danke und bis bald.

Eure Monsters

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