Tourtagebuch

Batschkapp *ausverkauft*, Frankfurt

16. Sep. 2012

von Rüdi

Wenn man mit einem Nightliner unterwegs ist - das haben wir in diesem Jahr gelernt – , dann gilt es, die Tage auszufüllen, denn man hat gaaaanz viel Zeit. Gut, wenn man dann in einem Club wie der „Batschkapp“ spielen darf. Das nimmt einem schon das ein oder andere Problem ab. Man kann duschen, essen, fernsehen, chatten und dank Monitormischer Carsten, macht hier sogar der Soundcheck Spaß. Wenig Spaß hatten heute allerdings wohl die fußballinteressierten Hamburger in dieser Stadt, ziemlich geknickt schauen unsere HSV-Fans auf das Geschehen, während sie gegen die Eintracht aufs Dach kriegen. Totte und Burger lesen und surfen derweil, ich schreibe den Tourbericht für das Konzert in Marburg und dann geben Totte und Pensen noch ein Interview und oben gibt es lecker Essen und – schwupp – ist es 20 Uhr und los geht es.

Meine verehrten Damen und Herren Frankfurter und Zugereiste: Es ist vom ersten Moment an ein Hochgenuss, mit euch zu sein. Eine ausverkaufte Batschkapp pfeift auf „Tatort“ und Fußball und feiert einen selig machenden Sonntagabend. Ein großartiger Anblick und der Abend ist voll mit großartigen Momenten. Die asozialste „Biene Berta“ Version der Weltgeschichte, ein phantastischer Arbeiterchor, ein parallel geruderter Achter, gefühlvolles Mitgeklatsche und intelligente Kommentare aus dem Publikum reihen sich zu einer Perlenkette, die das Publikum für uns anlegt. Wir erleben die Auferstehung von „Weichei“ und spielen auch sonst die ein oder andere Überraschung. Fred schließt Bekanntschaft mit einem Vater und seinen beiden minderjährigen Töchtern, denen er später beim „Trinklied“ eine Cola serviert. Der Vater bekommt natürlich sein Bier. Einer der Höhepunkte sicherlich auch das „Häschen“-Lied heute, auch wenn meine Darstellung eines Erdmännchens Totte eher an ein Walross erinnert.
Wir schwimmen in einem phantastischen Sound auf der Bühne und alles, was wir hören, ob auf oder vor der Bühne, gefällt uns. Und alles, was wir sehen, auch. Und so verneigen wir uns nach einem guten Konzert und einem tollen Abend vor dem Publikum der „Batschkapp“. Das war wirklich toll!
Hinterher geben wir sympathischen Menschen Autogramme bei Timmey am Merchstand, ich versuche den ein oder anderen zum „PanneBierhorst“-Konzert im „Elfer“ zu bewegen (nächsten Sonntag) und dann wird schnell eingeladen, weil der Bus bald losfährt. Börnski muss morgen früh pünktlich bei seiner Arbeit sein.
Tschüss Frabkfurt!!
Wir sagen wieder einmal Danke euch allen! Es war wirklich ein Fest!

Galerie

Podcast