Tourtagebuch

Probe, Winterberg

21. Apr. 2005

von Fred Timm

Die dritte Club-Tour der Monsters beginnt in Winterberg, ortsunkundlichen sei gesagt, das ist im Hochsauerland (schön), Berge und so, vielleicht haben ja einige Stefan Raab´s Wok-WM gesehen, genau, die findet stets auf der Bobbahn zu Winterberg statt.
Die Monsters genehmigen sich zum Umgehen von Freitags-Losfahr-Tourauftakt-Streß einen Aufwärmabend. Schon am Donnerstag setzt sich der Tourbus in Hamburg in Bewegung, an Bord Frische Mische und ich, fluppen locker nach Bad Gandersheim, sacken dort Burger ein, bewundern seinen Elektro-Tretroller, verladen die nagelneuen Shirts, vertilgen beim dörflichen Bäcker die Reste an belegten Brötchen und holen anschließend Kollege Bierhorst vom Bad Gandersheimer Hauptbahnhof ab. Alles in allem eine logistische Meisterleistung. Es grüßt ein frisch geshave-ter und mit rassigem Kurzhaarschnitt ausgestatteter best gelaunter Herr Bierhorst und strahlt, hält er uns doch seine frisch gepreßte neue Solo-CD entgegen. Ich jetzt !
Jeder noch rasch eine Runde Tretroller auf den Asphalt gelegt, eine Runde ge-hacky-sackt, und mittlerweile zu fünft geht´s gen Sauerland. Sonne, Vorfreude, gute Laune.
Lange nicht gesehen, viel zu erzählen, juhu. Monsters on Tour.
Fehlt noch Totte. Logistische Meisterleistung 2 : Der kommt direkt aus Köln nach Winterberg.
Am späten Abend schlagen wir im „Bradleys“ zu Winterberg auf, Totte ist schon da, hallooo, dann wird Erwin, der örtliche Veranstalter begrüßt, der Wiedersehensfreude wird heftig mit alkoholischen Getränken Rechnung getragen, dazu gibt es köstliches aus der Nudelpfanne, Bier, Schnaps, Musik und große Vorfreude auf neun Monsters-Konzerte in neun Tagen. Ab morgen.
Spät, viel zu spät treffen wir in dem Appartement, das uns für die nächsten zwei Tage als Behausung und Homebase dienen wird, ein.
Ich schnappe mir das einzige Zimmer mit Fernseher, allerdings auch das einzige ohne funktionierende Heizung, Pech, ist zwar schon April, aber abends und nachts noch saukalt.

Galerie