Tourtagebuch

Logo, Hamburg

01. Mai. 2006

von Tottovic

Uns fehlen die Worte! Das Monsters-Publikum ist einfach definitiv das beste Publikum der Welt!
Ihr kommt an einem so schönen Sonnentag so zahlreich so früh und feiert so ab ... unglaublich!

An dieser Stelle nur kurze Segmente des gestrigen Tages, denn ich bin gerade erst aufgewacht und immer noch fassungslos:

Nach einem kleinen Cheeseburgerfrühstück sind wir um 11:30 im Logo versamelt, machen einen schönen Soundcheck und bauen ordentlich Bierbänke auf, schließlich wird das heute ein „15 Uhr Katerkonzert“.

Bente und Laburnski haben ihre Töchter dabei und ein wenig Hippiekommunen-flair weht durch das Logo.

Logochef Eberhard kommt mitsamt Soleiern und Rollmops, die er für diesen besonderen Tag stiftet.

Auf der Bühne statt Kühlschrank heute mal Kaffeeservice.

Um 14 Uhr ist Einlaß: Es wird schön voll mit etwa 250 Zuschauer/Innen, darunter viele Freunde und Bekannte, die einfach unaufzählbar sind.

Wir bekommen von Jana und Freund (o weh, Christoph? Richtiger Name? Sorry) einen unglaublich tollen Kuchen mit Monsters-Logo, der hervorragend schmeckt, aufgrund unserer Nervösität aber während der Show gar nicht entsprechend gewürdigt wird. Auch dafür sorry, aber er wurde im Nachhinein ordentlich gefeiert und vollkommen verputzt!

14:45 Uhr: Rüdi gibt durch, daß Gratiseier und Rollmöpse bereit stehen. Der Countdown läuft.

15:15 Uhr: Show! Wir haben richtig Bock, sind auch aufgeregt, weil dieses Konzert auch für uns ein Novum darstellt: So kommt es zum Beispiel, daß Frd das Konzert als „Monsterfreies Jugendkonzert“ ankündigt, und ich mich beim „Döner“ total taktisch verhasple (...Ein Hamburger, ein Bremer, und ein Bliner“ ???), aber der Tag heute hat soviel Charme, daß uns um’s Herz warm wird.
Bei der „Kleinen Kerze“ machen mich Bente und Mischer Nils zum „Fools Day Opfer“, indem sie meine Stimme passend hoch- bzw. runterpitchen, was erst Verwirrung, aber hauptsächlich verdammt viel Freude aufkommen läßt.
Überhaupt, wir überraschen heute nicht nur das Publikum, sondern auch uns, denn nur die ungefähre Songabfolge ist vorgegeben, was für Lieder tatsächlich gespielt werden, steht heute jedem frei.
So gibt es auch nochmal das „schmiedeeiserne Schlachtgebet“ zu hören, „Mädchen“, „Mach ich nich“, „HSV“, eine kurze Lesung, „Häschen“, einfach ein katermäßiges Spezialkonzert, daß uns so viel Spaß macht, daß wir uns schon auf der Bühne in die Arme fallen, selig, angeschickert und überhaupt!
„Haste mal“ wird vom Publikum schließlich so laut selbst intoniert, daß wir erst konsterniert abwarten müssen, bis wir unsere absolut letzten Zugaben völlig unplugged geben können. Schöööön!
Konzert vorbei, Tour vorbei, draußen ist es noch hell! Das gab’s noch nie! Ab ins „Down Under“ samt Logoteam und Freunden, „White Russian“ und dem wunderbaren Gefühl, die tollste Sache der Welt machen zu dürfen.

Vielen Dank allen, die an dieser Tour mitgewirkt haben, egal auf welche Weise. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder, auf Band, auf DVD, auf der nächsten Tour – sie kommt bestimmt.

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