Tourtagebuch

Omas Geburtstag, The Village

03. Apr. 2013

von the dirty MoL Man

„Wir brauchen noch ein Geschenk für Oma!“

Mein Bruder hatte mich am Bahnhof meines Heimatortes in Empfang genommen. Genau genommen war der Bahnhof genau die Grenze zwischen den zwei Dörfern, die sich, seit ich denken konnte, bis aufs Blut befehdeten. Gibt’s das Wort überhaupt? Na ja, die beiden Dörfer standen jedenfalls in permanentem Streß miteinander.
Kein ganz ungefährliches Reiseziel also, doch ich war hier geboren, ich kannte die Signale und war auf der Hut.
Auf dem Dorf ticken die Uhren noch anders.

„Wir brauchen noch ein Geschenk für Oma!“ beharrte nun mein Bruder, nachdem wir auf der Pritsche Platz genommen hatten und die Pferde in langsamen Trab verfielen.

„Ja, ich weiß, ich weiß!“, ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und setzte dann den Stetson wieder auf. Mörderische Hitze hier. Und das, wo ganz Restdeutschland noch zweite Weihnacht' feiern konnte.

„Wir werden schon was für Grandma finden.“
„Seit wann nennst du sie 'Grandma'?“ Mein Bruder sah mich forschend an.
„Ich nenn' sie schon immer Grandma.“

Ich warf einen Blick auf die karge Wüstenlandschaft, die in der Hitze flimmerte.

„Du hast sie noch nie 'Grandma' genannt!“ Er ließ die Peitsche knallen. „Das wüßt' ich aber, daß du sie jemals 'Grandma' genannt hättest!“

„Hör' mal, Bruderherz!“, ich beugte mich zu ihm vor, „ich werd' ja wohl besser wissen, wie ich Oma nenne, oder? Außerdem bin ich der ältere von uns beiden, klar?“

Totschlagargument. Älterer Bruder! Sowas zählt noch, hierzulande jedenfalls!

Er verdrehte die Augen und konzentrierte sich dann wieder auf den Weg.
„Du hast sie original noch nie 'Grandma' genannt.“ nuschelte er noch, aber ich war zu müde von der Zugfahrt und dem Indianerangriff vor Ramersdorf, drum beließ ich es bei einem Stoßseufzer. Sollte er doch denken, was er wollte.
Vielleicht sollte ich mal etwas über meinen Bruder erzählen: Noch jung an Jahren, hat er doch eine enorme Vita vorzuweisen. Relativ spät löste er sich aus dem engsten Familienkreis und zog ins befeindete Nachbardorf. Das war ein heiß diskutiertes Thema in unserem Clan, denn im Nachbardorf zu wohnen, das ist schon ne andere Nummer, als bloß ganz woanders hin wegzuziehen. Zumal sein Familiensinn davon ungetrübt blieb. Auch im Nachbarort hatte er es nun natürlich mitunter nicht ganz leicht, doch er konnte sich behaupten und genießt inzwischen so etwas wie Immunität. Und zwar ganz undiplomatisch! Er hat sich seinen Respekt erworben, soviel steht mal fest. Und Fairness wird noch groß geschrieben, da wo ich herkomme. Und da wo ich herkomme da ist, wo er immer noch wohnt, wird da auch Fairness groß geschrieben.

Er machte jedenfalls seinen Weg und inzwischen ist er sogar ein angesagter DJ in der nächstgrößeren Stadt. „Der Größte der nächstgrößeren Stadt!“, behauptet er. Kann sein, ich kenne sonst auch keine DJs.

Durch seine wohnliche Nähe zum Rest unserer Familie kümmert er sich natürlich zudem um unsere Ländereien und den Haushalt und so. Er ist seinen Eltern ein guter Sohn und mir ein guter Bruder. Nur manchmal nervt er, meistens weil er behauptet, ich würde nerven, aber eine herzlich brüderliche Keilerei bringt stets alles wieder ins Lot. Und gegen unsere Feinde – und davon gibt es eine Menge, das könnt' Ihr mir glauben – stehen wir sowieso unseren Mann. Aber davon später vielleicht mehr.
Man kann überhaupt unserer Familie nachsagen, was man will, und Leute, da gibt’s viele, die das wollen, aber wir sind ein echtes Team und halten zusammen wie Pech und Schwefel.
Obschon natürlich inzwischen viele von uns weitergezogen sind und sich in weiter Ferne niedergelassen haben, bleiben wir ein eingeschworener Haufen und treffen uns gerne zu feierlichen Anlässen in unserem geliebten Heimatort wieder, komme, was da wolle.

Einer der feierlichsten Anlässe außer Kirmes ist ohne Frage der Geburtstag meiner Oma, die ich neuerdings 'Grandma' nenne, wobei ich noch nicht genau weiß, ob ich mich trauen werde, sie so auch anzusprechen. Jedenfalls, er findet alljährlich statt und übrigens auch am gleichen Tag wie der Geburtstag meines Bruders. Der feiert ihn aber natürlich nicht, denn unsere Familie ist streng matriarchalisch strukturiert und da ist es klar, daß er seinen Geburtstag mit Freude zuliebe der Ehrung unserer obersten Würdenträgerin opfert. Er weiß schließlich, was sich gehört.
Unsere oberste Würdenträgerin mütterlicherseits ist außerdem eine wirklich erstaunliche Person: Aufgrund ihres Anmuts wird sie von der Dorfbevölkerung nur „Sophia Loren“ genannt und man kann mir ihr wirklich prima Pferde stehlen. Ich muß es wissen, denn so haben wir in Kindertagen jeden Sonntag verbracht:
11-12 Uhr Gottesdienst, danach Pferde stehlen und Sonntagsbraten (Pferd).
Jeden Sonntag. Rasch hatten wir so die größte Pferdeherde im ganzen Umland bis Koblenz, wir kamen kaum mit dem Diebstahl nach, geschweige, daß wir sie hätten alle essen können. Wir hatten so viele Pferde, daß wir zuletzt Sonntags immer nur noch Pferde zurückbrachten, statt sie zu stehlen. Bald hatten wir keine Pferdeherde mehr. Diese Wochenendvergnügung endete dennoch erst, als meine Oma sich einer Hüftoperation unterziehen musste, und sie drum auf Ausritte künftig lieber verzichtete. Für unsere Pfründe war das aber ganz gut, denn nachdem wir alle Pferde zurückgebracht hatten, begann Oma in einem Wahn, allsonntäglich auch unsere Schafe, Kühe und schließlich Küchengeräte in fremde Territorien zu schmuggeln. Ein Denkfehler, kann aber passieren. Jetzt haben wir weder Pferdeherde noch Wasserboiler. Aber wir sind trotzdem sehr happy!

Über diese Erinnerungen an vergangene Zeiten erreichten wir endlich die ersten Hütten unseres Heimatdorfes. Die erste Farm, die zweite Farm, alte Grundschule, neue Grundschule, Shell-Tankstelle und Multiplexkino. Wir fuhren stolz mit unserer Kutsche die Hauptstraße entlang und ignorierten all die Leute, die sich träge in der Sonne tummelten. Den alten Sheriff, den neuen Sheriff, die Kirchgänger wie die Dirnen. Na ja, mit letzteren shäkerten wir ein bißchen, denn sie sind kokett und Männer müssen eben shäkern.

Nur kurz darauf kamen wir am Gehöft von Oma an. Es war mit Girlanden geschmückt, allerdings Girlanden in blau und weiß, was darauf hinwies, daß unsere Verwandschaft aus dem bajuwarischen Raum, unser Onkel samt Frau und beiden Söhnen, bereits hier war und sich um den Zierrat gekümmert hatte. Wären unsere Eltern heute hier, hätten die Girlanden die Farben unseres Heimatortes gehabt, welche das auch immer sein mögen. Aber dringende Urlaubsgeschäfte hatten sie genau dieser tage für zwei Wochen in fremde Ländereien gezwungen, so daß uns für heute nur ein Urlaubsphoto von ihnen blieb, welches wir – so hatten mein Bruder und ich es geplant - später noch in trauter Runde andächtig umherreichen wollten, damit jeder sie kurz liebevoll an sein Herz drücken durfte.

Da standen sie ja auch schon alle im Torbogen und winkten uns freudig. Wir parkten rasch unsere Kutsche und eilten in ihre Arme. Endlich wieder Family! Nach der ersten Begrüßung und ein paar lustigen Verwandschaftsrangeleien begaben wir uns alle zu Oma.
Ehrwürdig wie sie ist, war sie uns verständlicherweise nicht entgegengelaufen (auch wegen der Hüfte vielleicht), sondern thronte im Wohnbereich an einer halb gedeckten Tafel in Erwartung der Gratulanten.
Wir ehrten sie mit Bücklingen und umarmten sie dann innig.
„Herzlichen Glückwunsch, Oma!“ rief mein Bruder.
„Herzlichen Glückwunsch, Gr...Oma!“ rief auch ich. Mist, nicht getraut. Mein Bruder sah mich triumphierend an, während wir in den Armen unserer Oma lagen. Ich machte ihm heimlich die Pantomime für 'Kehle durchschneiden'. Dann war die Umarmung beendet.

Oma sprach: „Wie schön, daß ihr endlich da seid. Reitet nun erstmal los und kümmert euch geschwind um unsere Herde, dann gibt’s Essen. Und beeilt Euch, wir haben Hunger!“

„Ja, Oma.“
„Natürlich Oma.“
Wir machten uns auf in die Küche, wo die anderen inzwischen mit letzten Festmahl-Feinabstimmungen beschäftigt waren und unterrichteten leise murrend unseren Onkel über die Aufgabe, die Oma uns zugeteilt hatte.
„Immer die dämliche Herde!“ knurrte min Bruder.
„Ich kann auch Zwiebeln schneiden, nicht nur ihr!“ meinte ich vorwurfsvoll.
Onkel sah uns an, dann tätschelte er meinem Bruder den Kopf. „Die Herde ist schließlich auch sehr wichtig. Und du!“ er wand sich an mich, „wir haben ja gesehen, wie du Zwiebeln schneiden kannst!“
Ich hob meine rechte Hand: „Ist aber wieder prima angewachsen! Eine zweite Chance hat jeder verdient!“
„Eine Chance hat der verdient, der sie sich selbst verdient!“ antwortete er hoheitsvoll.
Dagegen konnte ich nichts einwenden, denn der Spruch hing seit Anbeginn unserer Familiengeschichte als Sticktuch über jeder unserer Wohnungstüren.

Wie alle Frauen unserer Familie war auch unsere Oma schon immer eine Frau der Tat gewesen und was sie sich selbst abverlangte, verlangte sie eben auch von anderen. Immer getreu unserem Familienspruch, der ein paar Zeilen hier drüber steht.
Wenn etwas zu erledigen ist, ist eben was zu erledigen. Erst die Pflicht, dann die Kür. Das ist nachvollziehbar.
Weniger nachvollziehbar war die Tatsache, daß wir unbedingt reiten sollten. Immerhin handelte es sich bei der Herde bloß um drei Hühner im Hinterhof und allein räumlich war das schon eine höllisch schwierige Aufgabe, da zwei Pferde reinzukriegen. Darauf reitend dann auch noch Hühner zu fangen, war allerdings nicht so schwer wie man glauben könnte, denn aufgrund der Enge wurden die Viecher fast automatisch zwischen Gatter und Klepper festgeklemmt, so daß man sie leicht auflesen konnte. Also letzten Endes doch gar nicht so dumm.

Unser Onkel hatte derweil mit seinen Söhnen bereits die Tafel fertig gedeckt, als mein Bruder und ich nach getaner Arbeit und der notwendigen Waschung vom Zuber zurückkehrten, glänzte alles in festlicher Pracht! Es standen sogar metallene Spucknäpfe für unseren Kautabak neben jedem einzelnen Platz bereit! Daran erkannte man unsere Klasse, bei anderen Clans hätte es – wenn überhaupt – auch zu einer Festivität wie dieser wohl nur einen oder höchstens zwei Näpfe für alle gegeben. Aber nicht bei uns! Wir waren vielleicht raue Gesellen, das ja, aber alles mit Charme und Stil!
Das Festmahl konnte beginnen! Opulent, opulent. Oma sprach selbstverständlich das Tischgebet, diesmal etwas von Megadeth und wir konnten es kaum erwarten. Wir hoben abschließend alle unsere Gläser! Wir tranken alle Bier zur Feier des Tages, nur die Kleinen tranken Sekt, weil das wegen des Geprickels Limonade ähnlicher war. Ist eben kein Männergetränk. Oma trank natürlich beides, das eine für den Kreislauf, das andere, „damit sich auch die Welt schneller dreht!“ wie sie zu betonen nie müde wurde.
Das Essen war standesgemäß lecker: Es gab Bohnen mit Speck ohne Bohnen für die Vegetarier und für die anderen Bohnen mit Speck mit Speck. Dazu große, klobige Brote mit dicker Kruste, die mein Bruder und ich gleich nutzten, um eine freundschaftliche Rauferei mit unseren Cousins zu veranstalten.
Erst als Oma „Jetzt ist aber Schluß damit!“ rief, kamen wir zur Ruhe. Sie meinte, das sei eine Unverschämtheit, wir sollten uns zu benehmen wissen und wenigstens den Anstand haben, ihr im Vorfeld einen Laib Brot zu überlassen. Wir wussten sofort, was sie meinte: Ihre Krücke nutzte sie nur sehr ungern für derartige Schaukämpfe, schon zweimal war die darin eingebaute Flinte gerade bei eleganten Angriffen versehentlich losgegangen. Ein Loch in der Wand und ein Loch in meinem linken Ohrläppchen zeugen noch heute davon. Nur falls Ihr Euch fragt, warum ich Ohrringe trage. Aber die Standpauke tat uns auch gut: Wir waren sowieso schon beide total außer Atem, weil unsere Cousins scheinbar heimlich Brotfechten geübt hatten. Im Süden, wo sie herkommen, hat das nämlich einen viel höheren Stellenwert.

Es wurde weitergegessen und getrunken. Getrunken und gegessen. Bohne um Bohne verschwand in unseren gierigen Schlünden. Es gibt ja oft die Unart, daß Menschen beim Essen rumquatschen und die anderen Teilnehmer dann stets um ihren Genuß gebracht werden, weil sie dauernd nicken oder antworten müssen. Sehr gut an unserer Familie ist, daß immer alle gleichzeitig reden. So ist man einerseits nicht genötigt, die Sätze der anderen zu beantworten oder anzuhören und wenn dann endlich einer die Klappe hält, halten auch alle anderen die Klappe und jeder kann in Ruhe sein Mahl genießen. Genial.

Zum Nachtisch gab es wahlweise Creme Brulee, Tiramisu oder Crepes Suzette. Dazu schwarzen Kaffee aus extrem coolen Blechtassen.

Oma war allerdings wenig angetan vom Kaffee: „Das ist ja der reinste Bodensee-Kaffee!“ rief sie und blickte vorwurfsvoll auf unsere Tante, denn die hatte ihn gekocht.
'Haha!', dachten wir anderen am Tisch, waren aber in Wahrheit nur erleichtert, weil wir nichts dafür konnten. Unsere Tante gab den Blick aber gleich an unseren Onkel weiter und der schlich sich in die Küche, um frischen Kaffee aufzubrühen. Tja, wie gesagt: Matriarchat bei uns.

Als er mit der Kanne zurückkam, war es auch schon Zeit für die Bescherung.

„Auweia“ flüsterte mein Bruder mir zu, als wir in der Schlange zum Überreichen der Geschenke standen, und schlug sich vor die Stirn.
Siedendheiß fiel mir nun ein, was wir vergessen hatten und schlug ihm auch vor die Stirn. „Das Geschenk!“

„Eben. Mist!“ Nun rieb er sich die Stirn. Ich rieb ihm auch die Stirn.

„Schöne Bescherung, was?“

Er explodierte: „Jetzt hör endlich auf mit diesen blöden Wortspielen!“ Er gab sich nun überhaupt keine Mühe mehr, leise zu sein und alle Anwesenden hielten inne und blickten erschrocken auf uns.

„JEDESMAL! ANDAUERND DIESE BLÖDEN WORTSPIELE! WIR HABEN HIER EIN ECHTES PROBLEM UND DU MACHST NUR WORTSPIELE! ES REICHT!“

Er schüttelte mich aufgebracht am Kragen: „NOCH EINS UND DU BIST DRAN!!

„Mir fällt gerade keins ein, aber wir können ja vielleicht trotzdem...?“

„ALLES KLAR! MIT VERGNÜGEN, DER HERR!, er ließ von mir ab, „DANN LOS! DUELL JETZT! HOPP!“

Er deutete mir, nachzufolgen und ich schlich ihm hinterher. Duell, blöde Sache. Geht oft in die Hose. Gerade an so einem schönen Tag.
Ich war ziemlich hoffnungslos, aber kaum draußen angekommen, zog mich mein Bruder zur Seite und flüsterte mir hektisch ins Ohr: „Hör zu, Oma steht doch auf Action und Dorfgespräche. Pass auf: Wir ballern uns jetzt um und das wird schnell die Runde machen. Dann sind wir Thema Nummer eins hier und behaupten nachher, das wäre unser spezielles Geschenk an sie gewesen. Sie mag doch eh Selbstgemachtes am liebsten!“
Klasse Idee, ich war begeistert.
„Darf aber nix passieren, oder?“ meinte ich noch, aber da hatte er sich bereits auf die Mitte der Straße gestellt und rief mir unflätige Beleidigungen zu. Die Fenster der Nachbarschaft öffneten sich und auch unsere Verwandten hatten im Vorgarten einen Halbkreis um Oma gebildet, die auf der Gartenschaukel saß und einen Milchkaffee trank.

Es gab kein Zurück mehr.

Ich trat also ebenfalls, mit langsamen Schritten, auf die Straße und bezog meine Position gegenüber meines Bruders.

Na ja, Ihr kennt Duelle. Kennt man eins, kennt man alle. Ich spar mir und Euch drum alle nervigen Details und berichte lieber abschließend noch, daß die Nacht sehr lang und lustig wurde, Oma uns alle beim Squaredance alt aussehen ließ und unsere Cousins sich später ebenfalls, aber aus fadenscheinigen Gründen, duellierten, doch das war nur ne billige Kopie von unserem Duell. Sie waren natürlich anderer Meinung und auch das mussten wir dann noch klären (Duell).

Was gibt’s sonst noch zu erzählen? Die Priemnäpfe mussten dreimal entleert werden, so ausgelassen war die Geburtstagsfeier.

Ach ja: Wir sind tatsächlich Dorfgespräch und meiner rechten Schulter geht’s wieder halbwegs gut. Glatter Durchschuß. Bis zur Monsterstour kann ich sicher wieder Gitarre spielen.
Aber dennoch entschieden wir danach, künftig lieber wieder Wasserpistolen zu nehmen, auch aus Gründen der Legalität.

Jedenfalls war das eine tolle Geburtstagsfeier, fast so gut wie Omas Geburtstagsparty im Jahr davor.

Ich dachte mir, ich schreib' das einfach mal auf, denn das sind Geschichten, die das Leben schrieb. So ticken wir eben, hier bei uns. Ist eben anders als in der City. Und Oma freut sich über so eine kleine Story bestimmt auch. Mal ein bißchen die Familie würdigen und so. Klar, was ich meine?

In diesem Sinne: Happy Birthday, Grandma!“